Birgit Flores

Yin Yoga als Weg zu innerer Stärke und Klarheit

Die Begriffe Yin und Yang bezeichnen im allgemeinen Sprachgebrauch das Prinzip der Gegensätzlichkeit. Die beiden Pole bedingen sich gegenseitig und tragen in ihrer Essenz jeweils auch einen Aspekt ihres Gegenübers in sich. Die Begriffe entstammen dem chinesischen Daoismus.

Ausgehend von der taoistischen Polaritäts-Theorie finden wir Gegensätze wie Licht und Dunkel, Aktivität und Passivität, Geben und Nehmen, wobei das Nehmende sicher treffender als das Empfangende umschrieben werden kann.

 

 

Yin entspricht dem weiblichen Prinzip, dem Empfangen, der Passivität, dem reinen Sein. Yang als männliches Adäquat bedeutet Aktivität, Agieren, Tun. Unser tägliches Leben ist gut gefüllt mit Aktivitäten, Agieren im Außen, Leistung erbringen, also mit Yang-Elementen. An unserer von außen sichtbaren bzw. messbaren Leistung misst sich unser Selbstbewusstsein und oft auch die Anerkennung in der Gesellschaft. Dabei wird häufig übersehen, dass Leistung und Erfolgsdruck, der in Stress münden kann, in engem Zusammenhang stehen – sofern wir dem nicht bewusst entgegenwirken.

 

 

Ohne Ruhe- und Regenerationsphasen sinkt die Leistungskurve irgendwann rapide ab. Es fehlt die körperliche Entspannung, aber insbesondere mangelt es an geistigen Ruhephasen, die das Gehirn benötigt, um leistungsfähig zu bleiben. Wir überlasten auf Dauer sowohl unseren Körper als auch unseren Geist, wenn wir nach einem stressigen Arbeitstag weiterhin auf Input setzen bzw. auf Agieren im Außen. Unser optimierter Tagesablauf lässt keine Regenerations-Pausen mehr zu. Wir sind hundertprozentig „durchgetaktet“ – und merken nicht, wie wir uns dabei immer mehr verlieren bzw. der Kontakt zu uns selbst und unserer Intuition, unserer „inneren Stimme“ und unserer Selbstbestimmung immer schwächer wird.

 

 

Hier kann Yin Yoga für einen Ausgleich sorgen. Es stellt den notwendigen Gegenpol für das allgegenwärtige Yang dar und hilft, den Zugang zu uns selbst wieder herzustellen sowie unser inneres Selbstbewusstsein zu stärken. Unsere Widerstandskraft und unsere Resilienzfähigkeit werden stabilisiert und wir können den Herausforderungen des Alltags leichter begegnen und angst-freier leben. Entscheidungen können klarer getroffen werden, weil wir besser wissen, was uns guttut bzw. was in bestimmten Situationen zu tun ist.

 

 

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Text ©Birgit Flores